LÖTSTOPLACK, BLUE MASK UND BESTÜCKUNGSDRUCK


1. LÖTSTOPLACK

Die Freistellungen von Lötpads und -augen sollte etwa 0,10 mm größer als die Padflächen angelegt werden. Sowohl bei der Leiterplattenherstellung als auch beim Bestückungsprozess bringt diese Maßnahme einiges an Fertigungssicherheit.

2. BESTÜCKUNGS- BZW. KENNZEICHNUNGSDRUCK

Bestückungsdrucke sind hilfreich für eine fehlerfreie Bestückung der Leiterplatte und unterstützen Techniker bei der Wartung des fertigen Gerätes.

Diese Drucke können, wenn sie über Lötpads und -augen verlaufen, zu Schwierigkeiten beim elektrischen Endtest nach der Leiterplattenherstellung und beim Bestücken führen.

Hinweis: Sollte Ihr CAD-Programm nicht in der Lage sein den Kennzeichnungsdruck an den entsprechenden Stellen zu unterbrechen, fragen Sie Ihren Leiterplattenhersteller, der kann es bestimmt.

Verwenden Sie für den Bestückungsdruck keine Strichbreiten unter 0,10 mm, da diese dann nicht mehr druckbar wären.

3. BLUEMASK (ABZIEHBARER LÖTABDECKLACK)

Häufig sollen bestimmte Flächen beim Wellenlöten nicht mitverzinnt werden. Diese Flächen müssen vom Bestücker abgeklebt werden. In einigen Fällen ist die Aufbringung einer Blue Mask beim Leiterplattenhersteller wirtschaftlicher.

Hinweis: Die Höhe des Abziehlackes kann beim Lotpastendruck des Bestückers zu Schwierigkeiten führen, daher empfehlen wir dies mit der Baugruppenfertigung abzustimmen.
Bitte beachten Sie auch, daß Flächen, welche kleiner als 1,5 x 1,5 mm sind, nicht mehr sicher mit Lötabdecklack bedruckt werden können.



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